Virtual / Augmented Reality - PMC-Services

Virtual & Augmented Reality:

Entdecken Sie neue Möglichkeiten für Ihr Business

Virtual und Augmented Reality:

Entdecken Sie neue Möglichkeiten für Ihr Business

Virtual & Augmented Reality:

Entdecken Sie neue Möglichkeiten für Ihr Business

In ihrer neuesten Umfrage befragte IDC 500 Unternehmen zum Thema Virtual Reality (VR) bzw. Augmented Reality (AR). Bereits 1/4 der befragten Unternehmen gab an, in diesem Umfeld (mindestens prototypisch) aktiv zu sein. Nach Einschätzung IDCs wird AR im Gegensatz zu VR hauptsächlich nicht durch den Privatkunden- und Spielebereich getrieben werden, sondern wird in naher Zukunft einen rasanten Aufstieg durch innovative Geschäftsanwendungen finden.

Die Verwendung von AR-Anteilen in Geschäftsanwendungen wird die bestehenden Prozesse dauerhaft verändern und bietet ein hohes Potenzial für die Wirtschaft: So ermöglichen sie effizientere Arbeitsabläufe, neue Wege der Kommunikation oder innovative Ansätze in Produktion, Logistik, Trainings oder Marketing. Das wiederum verspricht hohe Produktivitätszuwächse und Kosteneinsparungen. Insbesondere in B2B-Feldern, der Industrie 4.0 sowie Bereichen, in denen spezifisches Wissen benötigt wird oder die eine hohe Fehlerhäufigkeit aufweisen, lassen sich AR-Technologien vielfältig einsetzen.

Was ist Augmented Reality?

„Augmented Reality“ bedeutet übersetzt „erweiterte Realität“. Diese Erweiterung besteht darin, digitale Informationen oder Objekte in das Sichtfeld des Anwenders einzublenden. Die Visualisierung kann via Smartphone, Tablet oder Datenbrillen, wie z.B. der HoloLens von Microsoft, erfolgen.
Das allein genügt jedoch nicht. Nach Definition durch die Nielson Norman Group müssen weitere Aspekte erfüllt sein, um von AR reden zu können:

  • Die Technologie muss in der Lage sein, externe Informationen im Kontext zu erkennen und darauf zu reagieren (z.B. mit realen Objekten interagieren)
  • Die Steuerung muss auf minimale Änderungen in der Umgebung oder Gesten des Anwenders reagieren
  • Sie darf den Anwender in keiner Weise beinträchtigen oder behindern

Wo finde ich heute bereits Augmented Reality?

Eines der bekanntesten Vertreter von AR aus dem privaten Umfeld ist der Überraschungshit „Pokemon Go“ aus dem 2016. Virtuelle Comic-Figuren werden mit Hilfe des Smartphones in der echten Umgebung eingeblendet und können durch virtuelle Fingerspiele „eingefangen“ werden. Auch ist es heute bereits üblich, Analysen von Fußballspielen mit Hilfe eingeblendeter Laufwege, Markierungen oder Statistikdaten anschaulicher zu präsentieren.
Ernsthaftere Anwendungen befassen sich z.B. im medizinischen Bereich mit der Optimierung von chirurgischen Eingriffen. Im industriellen Produktionsumfeld wirken sie unterstützend beim virtuell geführten Einlernen von neuen Handgriffen. Auch im Service Management, z.B. der Wartung von komplexen Maschinen, werden AR-Anwendungen und damit neue Möglichkeiten Einzug halten: Der Maschinenhersteller versendet zur Montage und Wartung seiner Industrieanlagen eine AR-Brille. Damit werden einem Betriebstechniker vor Ort via Brille durch einen Spezialisten des Maschinenherstellers die einzelnen Handgriffe zur Montage, Inbetriebnahme und Wartung der Maschine erläutert.

  • Vorteil 1: Der Spezialist hat keine Reisezeiten und kann ggf. mehrere Maschinen pro Tag in Betrieb nehmen.
  • Vorteil 2: Der Betriebstechniker erhält seine Einweisung durch einen Spezialisten und lernt „hands on“ an der vor Ort befindlichen Maschine.
  • Vorteil 3: Alle in Zukunft durchgeführten Wartungen oder auftretende Fehlerbehebungen können, angeleitet durch den Spezialisten, ohne größeren zeitlichen Verzug durchgeführt werden.
  • Vorteil 4: Mittels zugehöriger Software können Einweisungen für Anwender in die Handhabung der Maschine nun via Brille erfolgen und senken somit die Kosten für den Schulungsbedarf. Auch Wiederholungen, individuelle Lerntempi und heterogene Wissensstände können berücksichtigt werden.
  • Vorteil 5: Betriebsdaten könnten zur Laufzeit nicht nur auf den Displays der Maschine (meist direkt am Bedienstand) sondern auch via Brille bei den jeweiligen Zuständigen (Technikern, Betriebsleitern oder Produktionsleitern) visualisiert werden.

Aktuelle Hemmnisse

AR wird sich durchsetzen, daran besteht unter den Experten kein Zweifel. Offen ist derzeit nur die Frage, wann es soweit sein wird. Und so nah wir der Zukunft bereits zu sein scheinen, gibt es noch einige Herausforderungen auf dem Weg zu bewältigen. Zum einen bei der Hardware: Die Brillen müssen robust genug sein, im industriellen Umfeld bestehen zu können, im Gegenzug aber den Tragekomfort nicht vernachlässigen. Die Maschinen müssen so „gesprächig“ sein, dass Informationen über sie und ihren Zustand ermittelt und visualisiert werden können (Stichwort Industrie 4.0). Die Software muss intuitiv und anwenderfreundlich gestaltet sowie durch minimale Gesten oder Sprache steuerbar sein – neue Designparadigmen müssen eingeführt und von den Softwareentwicklern eingehalten werden. Nicht zuletzt müssen die betrieblichen Abläufe angepasst, sowie die Einhaltung von Arbeitssicherheits- und Datenschutzverordnungen sichergestellt werden.

Wie können wir Sie unterstützen?

  • Gegenüberstellung aktueller Hardware und Empfehlung für Ihren Anwendungsfall
  • Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung bei der Pilotierung in Ihrem Unternehmen
  • Einführung von AR-Lösungen in Ihrem Unternehmen