UX-Design - PMC-Services

UX-Design:

der Weg zu intuitiven Produkten

UX-Design:

der Weg zu intuitiven Produkten

UX-Design:

der Weg zu intuitiven Produkten

Es war einmal, vor nicht allzu langer Zeit… ein Fachbereich sehr unglücklich über die aktuelle Reporting-Lösung. Die Performance war schlecht, Daten aus einem neuen System kamen nicht zuverlässig an und mussten händisch nachgepflegt werden. Die Geschäftsleitung sah die Misere und befand, dass nun auch im Bereich Business Intelligence aufgeräumt werden müsse um Platz für innovative State-of-the-Art-Lösungen zu schaffen, die einfach alles können. Ein großes Projekt wurde ins Leben gerufen, Anforderungen wurden analysiert und spezifiziert, Lastenhefte geschrieben, es wurde entwickelt und implementiert, die Funktionsweisen und Schnittstellen getestet und ganz am Ende der Fachbereich stolz vor die neue Reporting-Lösung gesetzt um zu testen. Doch der Fachbereich reagierte nicht überglücklich und dankbar, vielmehr sehr unglücklich und erbost! Mittlerweile war so viel Zeit vergangen, dass er sich mittels Workaround die bislang fehlenden Daten selbst ziehen konnte und mit der Performance war man zwar langsam, aber doch immer zum Ziel gekommen. Nun sah alles ganz anders aus und keiner fand sich zurecht! Zudem wurden ein paar Prozesse identifiziert, die mit dem neuen System nicht absolviert werden konnten. Auch die neue sichere Authentifizierung verhinderte, dass bestimmte Personengruppen auf relevante Daten zugreifen konnten. Daraufhin wurden viele Change Requests erstellt, neues Budget beantragt, entwickelt, implemetiert, getestet und getestet und getestet…

In dieser Geschichte fehlt ein UX-Designer, der im Dialog mit Entwicklern und Geschäftsleitung in Frage stellt, ob das, was entwickelt wird, auch tatsächlich das ist, was der Fachbereich möchte. Wenn neue Applikationen oder Tools entworfen werden, die den Vorstellungen und Zielen der Geschäftsleitung entsprechen, geraten häufig diejenigen aus dem Fokus, die diese Lösungen am Ende verwenden sollen.

Was bedeutet UX-Design?

Ziele eines UX-Designers

  • Das Produkt muss für den User funktionieren. Dass es schick aussieht oder eine riesige Menge an Funktionalitäten bietet, ist dabei nicht entscheidend.
  • UX-Designer fragen sich, was der Nutzer mit dem Produkt erreichen möchte und wie er auf die angenehmste Weise dorthin gelangt.
  • Mensch-Maschine-Schnittstelle so komfortabel und angenehm wie möglich zu machen.
  • Schnittstellen entwickeln, die in sich geschlossen, logisch, einfach und ohne unnötige Brüche funktionieren.
  • Durch Analyse unnötige Entwicklungsarbeiten und Kosten in Projekten verhindern.

Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden werden vom UX-Designer schon vor der Entwicklung erkundet. UX-Designer setzen möglichst frühzeitig an: Interviews oder Umfragen geben Aufschluss über die Situation, die Bedürfnisse und die Erwartungen der Zielgruppe – und darüber, wie die App oder Website darauf eingehen kann. Im nächsten Schritt wird der Weg des Benutzers durch die Anwendung skizziert, und es werden erste Prototypen für eine Lösung hergestellt, die mit echten Nutzern getestet werden können. So stellt man schon von Beginn an sicher, dass die App oder Website nicht nur ihren Zweck erfüllt, sondern auch gut ankommt und gern verwendet wird.

Eine Website oder App ist dann erfolgreich, wenn der Besucher mit ihrer Hilfe sein Ziel erreicht, und die Nutzung als angenehm und zielführend empfindet. Exakt mit diesem Fokus blicken UX-Designer auf die Entwicklung von Online-Produkten. User Experience lautet hier das Stichwort, unter dem sich gerade ein Beruf etabliert, der immer mehr gefragt ist.

UX-Designer sorgen dafür, dass eine App oder Web-Anwendung Spaß macht, nützlich und intuitiv zu bedienen ist.

Der Unterschied zwischen UX und UI

UI: User-Interface-Design beschäftigt sich mit der Gestaltung der Oberfläche (dem Interface) einer App, einer Website oder deinem Lieblingsprogramm für Tabellen-Kalkulationen.
Ein UI-Designer wird häufig mit Navigations-Leisten, Sidebars, Pagina, Icons und Eingabe-Feldern zu tun haben. Er kümmert sich um die Fassade des Hauses, welche Fenster genutzt werden, wie die Türen aussehen und welcher Fußboden verlegt werden soll.
„Form Follows Function“ ist die Devise: Ein Interface wird schön durch gelungene Benutzbarkeit.

UX: Das Anwendererlebnis ist eher strategisch ausgelegt. Wie fühlt sich die Website, das Produkt oder die App bei der Nutzung an.

Das Anwendererlebnis hat somit auch einen Bezug zur Informations-Architektur – also wie Informationen beispielsweise auf einer Website, dargestellt werden können. Anwendungen, die über eine „intuitive“ Bedienung – der vermeintliche Ritterschlag von gutem Design – verfügen, weisen automatisch ein gutes Anwendererlebnis auf – der Nutzer fühlt sich einfach wohl während er das Interface nutzt.

Um auf das oben genannte Beispiel zurück zu kommen: Auf dieser Ebene wird entschieden, ob es sich um ein Hochhaus oder eine Mietwohnung handelt. Ist das innere aufgeräumt, handelt es sich um eine Glas- oder eine Stahl-Beton-Konstruktion, die im Foyer mit einem Springbrunnen einen WOW-Effekt auslösen soll.

Das Anwendererlebnis ist also die Summe von UI-Design, Informations-Architektur, der Nutzung von Heuristiken und von guter Usability. Je besser die einzelnen Teile umgesetzt wurden, desto höher ist das gesamte Anwendererlebnis.

Kurzum: Wie „fühlt“ sich etwas an.

Wie wir Sie unterstützen können

Wir unterstützen Sie bei der Erstellung oder Optimierung Ihres Produkts bzw. Services, so dass schon von Beginn an sichergestellt wird, dass die App oder Website ihren Zweck erfüllt und somit auch gut beim Anwender ankommt und demnach gerne verwendet wird. Dabei werden spezielle Wünsche und Bedürfnisse der Anwender berücksichtigt, die mit unterschiedlichen Methoden ermittelt und durch regelmäßiges Feedback und Mockups verfeinert werden können.