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FerryMan für SAP-Transporte

Jeder SAP-Entwickler kommt zwangsläufig in die Situation, einen Transportauftrag anzulegen und sich somit mit dem SAP Transport Organizer auseinanderzusetzten.

Das Prinzip der Transportschienen zwischen den Systemen hat sich bewährt und läuft in den meisten Fällen auch ohne Probleme. Bei der administrativen Verwaltung von SAP-Transporten hat jeder Administrator sein eigenes Geheimrezept:

  1. Die restriktive „Tour“: Transporte werden bloß von Administratoren angelegt und zugewiesen.
  2. Die „Jeder-ist-verantwortungsvoll“-Variante: Vertrauensbasis mit dem Kommentar „bitte mit Verstand bezeichnen und dokumentieren, Danke!“.
  3. Irgendetwas dazwischen.

In jedem Unternehmen mit einer SAP-Landschaft gibt es irgendwo einen Prozess für die „Verwaltung von SAP Transporte“. Sei es eine komplexe Drittlösung, eine selbstentwickelte Lösung oder am Ende sogar die gute alte Excel-Liste. Jeder Ansatz für diesen Prozess hat sich wahrscheinlich in der Vergangenheit bewährt.

Trotzdem gibt es bei fast jedem SAP­-Entwickler den Moment, in dem er mit dem SAP Transport Organizer „auf Kriegsfuß“ stand und man besser die bunten Knöpfe in Ruhe gelassen hätte. Jede Lösung hält einfach nur einem gewissen Stresslevel stand und jeder Administrator weiß, wie es mit einem Projekt und ein paar Wochen vor dem Go-Live im SAP Transport Organizer aussehen kann.

Man sollte aber auch fairerweise zugeben, dass meist die eigene Unaufmerksamkeit die Steine ins Rollen bringt.

Es beginnt damit, dass man nach der Freigabe bemerkt, dass die Bezeichnung des Transports nicht den gewünschten Vorgaben entspricht. Dies kann dann bei der Freigabe ins Produktivsystem für unerwünschte Nebeneffekte sorgen. Durch die fehlende Dokumentation ist keine genaue Zuordnung möglich und folglich haben sich in der Transportreihenfolge sogenannte „Überholer“ eingeschlichen und damit für einen Systemschiefstand gesorgt, der meist mit einer größeren Analysephase wieder begradigt werden muss. Die passiert gerne auch mal in einem Deployment unter Zeitdruck auf das Produktivsystem und macht die Sache dann richtig spannend. Mit etwas Pech muss man sich dann auch noch zu einem späteren Zeitpunkt für den Transport verantworten. Wo war noch mal die Doku? Wer hatte die fachliche Verantwortung? Wer hat die Freigaben erteilt? Dies sind alles Fragen, die einen unter Umständen ganz schön beschäftigen können und spätestens gestellt werden, wenn der Wirtschaftsprüfer vor der Türe steht. Sollte Ihnen aber dann wieder einfallen, dass dies damals der ärgerliche „Freitagstransport“ war und in Folge auch noch für „viel Wochenendspaß“ gesorgt hat, hätten Sie sich einen kleinen Aufpasser gewünscht, der Sie davor bewahrt hätte.

Um Ihnen und Ihren SAP-Administratoren solche „Momente“ zu ersparen, kommt unser „FerryMan für SAP-Transporte“ ins Spiel.

Der Transport Manager sorgt u.a. für

  • eine lückenlose Nachvollziehbarkeit der Transportdokumentation
  • eine Querprüfung von Transportobjekten in anderen Transporten
  • ein revisionssicheres 4-Augen-Prinzip bei der Freigabe von Transporten
  • eine systemgestützte Sicherstellung von (Namens-)Konventionen.
  • die zentrale Aktivierung von Frozen Zones für die Transporte

Wenn Sie auch schon Ihren „persönlichen Transportmoment“ hatten und auf den nächsten gut verzichten können oder sogar das kleine Beispiel von oben übertreffen: Kommen Sie auf uns zu. Wir beraten Sie gern zu den individuellen Einsatzmöglichkeiten unseres „FerryMan für SAP-Transporte“.

 

 

Andreas Habl

Senior SAP-Consultant