Studium

Einblicke in das Duale Studium bei der DHBW

Geh studieren, haben sie gesagt. Das macht Spaß, haben sie gesagt… Und wohl wahr! Vor allem ein duales Studium an der DHBW bietet viel mehr als nur die trockene Theorie, mit der man an gewöhnlichen Hochschulen und Universitäten tagein tagaus konfrontiert wird.

DHBW & PMC in Kooperation

Als Partner der Dualen Hochschule Baden-Württembergs in Stuttgart eröffnet sich der PMC die Chance, duale Studenten in ihr Unternehmen aufzunehmen und diese auf ihrem dreijährigen Weg nicht nur zu begleiten, sondern auch selbst weiterzubilden und zu fördern.

Das Modell des dualen Studiums baut auf einem dreimonatigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis auf und ist an der DHBW Stuttgart in die Fakultäten Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Gesundheit unterteilt. Bei dem zu erlangenden Abschluss handelt es sich um einen anerkannten Bachelor in dem jeweiligen Studienfachbereich, wodurch im Vergleich zu einem gewöhnlichen Studium kein Nachteil erzielt wird. Ganz im Gegenteil sogar: Es geht mit dem dualen System ein gewisser Vorteil einher.

In Verbindung mit der PMC ist es für die Studenten möglich, in ihren Theoriesemestern das Fach BWL – Dienstleistungsmanagement Consulting & Services zu studieren. Hier werden ihnen unter anderem Inhalte der Wirtschaft, der Finanzbuchhaltung und des Rechts nahegebracht. Einer der wesentlichen Schwerpunkte ist jedoch deutlich die Beratung sowie der Umgang mit Menschen, insbesondere Kunden, aber auch mit Daten.

Mit einem breit gefächerten Wissen nach jeder Theoriephase werden die Studenten schließlich in die Praxisphase entlassen, in der man sowohl erste Arbeitseindrücke als auch Arbeitserfahrungen sammeln kann – ein Aspekt, dem ein gewöhnliches Studium vollkommen fehlt, und der Vorteil, von dem bereits zuvor die Rede war.

Das erlernte Wissen spiegelt sich im alltäglichen Arbeitsleben wider und kann im weitesten Sinne auch angewendet werden. Durch die Verknüpfung von Studium und Arbeit erscheint die Theorie, mit der man gewöhnlicherweise sonst nur berieselt wird, greifbarer, und das Gefühl, aus allem einen wirklichen Mehrwert zu ziehen, präsenter.

Theorie und Praxis gehen Hand in Hand einher, es wird nicht nur in der Zeit im Unternehmen von dem Wissen profitiert, das den Studenten eine gute Basis für die Arbeitswelt gibt, sondern auch an der Universität. Her werden die Inhalte aufgrund der praktischen Erfahrungen, die gesammelt werden konnten, veranschaulicht und somit verständlicher.

Während das Studium einen allgemeinen, aber nichtsdestotrotz umfassenden Einblick in diverse Themengebiete gibt und Grundlagen für die Praxisphase schafft, werden in der PMC die bisherigen Kompetenzen durch zusätzliche Workshops, Schulungen und Anleitungen durch erfahrene Mitarbeiter über IT-bezogene Inhalte erweitert. 

Persönliche Erfahrungen zum ersten Semester

Im Herbst 2016 trat ich das erste Mal mit der PMC Services GmbH in Kontakt, als ich mich um das Stellenangebot des dualen Studenten bewarb. Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der mir bereits damals begegnet wurde, vermittelte mir ein schönes Gefühl des Willkommenseins und bestärkte mich in der Gewissheit, dass dies das Unternehmen ist, bei dem ich nach meinem Schulabschluss meinen Werdegang fortführen möchte.

Aufgrund des fordernden Programms eines Dualen Studiums sowie die Verknüpfung aus Theorie und Praxis fühlt man sich im Vergleich zu einem gewöhnlichen Studium, das aufgrund des großen Theorieanteils noch stark schulähnliche Züge hat, besser auf das zukünftige Leben vorbereitet. Man lernt nicht nur die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, sondern gewinnt auch wertvolle Erfahrungen in der Arbeitswelt sowie die Fähigkeit, wenig Zeit produktiv nutzen zu können.

Die Inhalte, die in einem gewöhnlichen Studium auf ein komplettes Semester verteilt werden, müssen uns, den dualen Studenten, innerhalb der Hälfte dieser Zeit nahegebracht werden – Stress und Druck geht zwar auf der einen Seite damit einher, doch auf der anderen Seite lässt es sich durchaus als Herausforderung betrachten. Semesterferien wurden durch Urlaubstage ersetzt, um eine konkrete Vorstellung von dem zu bekommen, mit dem man im späteren Leben konfrontiert wird.

Die erste Theoriephase habe ich persönlich mit einem guten Gefühl abgeschlossen – ein Tapetenwechsel war nach all den Prüfungen zur Betriebswirtschaftslehre, Marktanalyse und ähnliches bitternötig.
Ich hatte einen angenehmen Start, als ich für das aktuelle Praxissemester zurück zur PMC kam, bei der ich vor Beginn des Studiums bereits ein einmonatiges Werkpraktikum absolviert habe. Somit hatte sich mir also die Chance ergeben, bereits im Vorhinein in das Arbeitsleben und in das Digital Technology Team, dem ich zugeteilt wurde, hinein zu schnuppern. 

Als dualer Student wird man an der PMC gewiss nicht vergessen. Sinnloses Herumsitzen, Geschirr waschen oder ständiges Kaffeeholen wie es oft bei Praktika an anderen Orten der Fall war, ist hier vollkommen fehl am Platz.

Von Anfang an wurde ich in Aufgaben und Projekte integriert, habe an Personalschulungen zu diversen Themen wie IT-Strategien und -Architekturen teilgenommen und konnte mir einen Überblick über die einzelnen Teams verschaffen. An Unterstützung bei Problemen und Fragen – seien es fachliche zur Programmiersprache Angular oder alltägliche, wie beispielsweise der Bedienung der Kaffeemaschine – ist stets ein Mitarbeiter zur Stelle, an den man sich wenden kann.

Nicht einmal während meiner Zeit an der Universität wurde ich von der PMC übergangen. Obgleich ich nicht anwesend war, hat man stets daran gedacht, mich zu ihren Veranstaltungen, die während der Vorlesungen stattgefunden haben, einzuladen. So konnte ich beispielsweise sowohl der 10-jährigen Jubiläumsfeier als auch der Jahresendveranstaltung beiwohnen, was mir das Gefühl vermittelt hat, wirklich zur Mitarbeiterschaft dazuzugehören.

Abschließendes Fazit

Abschließend möchte ich sagen, dass ich gespannt bin, welche Erfahrungen ich im Laufe meines dreijährigen Studiums gemeinsam mit der DHBW und der PMC noch sammeln werde. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich jedes Mal freue, wenn ich mich nützlich machen und tatsächlich eine Hilfe für meine Kollegen sein kann – seien es alltägliche oder projektrelevante Dinge.
Meine Entscheidung, dual zu studieren, bereue ich jedenfalls keineswegs.