Design Thinking Workshop - Design Thinking leicht gemacht!
WS 4

Design Thinking Workshop

Design Thinking – Der Kunde im Mittelpunkt

Ein Beitrag in Anlehnung an unseren Workshop:

Massenproduktion, Stabilität, kontinuierliches Wachstum – Eigenschaften, die bis vor Kurzem noch von den meisten Unternehmen angestrebt wurden. In Zukunft können daraus jedoch Probleme entstehen. Flexibilität und Schnelligkeit hinsichtlich der Erfüllung von Kundenwünschen und Wettbewerbsbedingungen sind schon längst unter den neuen Anforderungen einer erfolgreichen Firmenentwicklung angekommen. Insbesondere die Welt aus Sicht der Kunden und Nutzer rückt in den Vordergrund von Innovationsprozessen. Welche Kunden wollen wir ansprechen? Was fühlt der Kunde tatsächlich? Wie erlebt er bestimmte Situationen? Warum empfindet er bestimmte Situationen als besonders positiv oder als besonders negativ? Wie können wir dem Kunden helfen, diese Situationen (noch) positiver zu erleben? Um diese Fragen beantworten zu können, ist ein innovativer Ansatz und eine ganzheitliche Betrachtung sämtlicher Prozesse notwendig. Genau hier setzen wir mit unserem Workshop zu Design Thinking an.

Was ist Design Thinking?

Entwickelt wurde Design Thinking in den 1980er-Jahren von dem US-amerikanischen Elektroingenieur David Kelley. Ihren Namen erhielt die Methode jedoch erst im Jahr 2003. Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die ihren Fokus auf den radikalen Kundennutzen legt, um dadurch Wettbewerbsvorteile zu generieren. Interdisziplinäre Teams recherchieren zu potenziellen Zielgruppen, sammeln Ideen zu allen möglichen Fragestellungen und versuchen ein Problem, das dadurch erkannt wird mithilfe von innovativen Lösungen zu beheben.

Wie funktioniert Design Thinking?

Schwer erfassbare Probleme, deren Lösungen niemals alle Betroffenen zufriedenstellen können, erfordern erfinderisches Denken und Ergebnisoffenheit. Der Prozess der Ideenentwicklung muss verbessert werden. Da Menschen teilweise schwer in Worte fassen können, was sie bewegt, dies jedoch durch ihr Verhalten verraten, ist eine präzise Problembeobachtung notwendig. Die Innovation erschließt sich daher nicht unbedingt über neue Produkte, sondern auch über eine Veränderung des Verhaltens. Dem mehrstufigen Prozess des Design Thinking Modells liegen all diese Eigenschaften zugrunde.

 

 

Erste Schritte – Empathize, Define, Ideate

Als Erstes wird mithilfe differenzierter Methoden Empathie für den Konsumenten entwickelt, um seine Bedürfnisse und Wünsche herauszufinden und diese somit später optimal erfüllen zu können. In unseren Workshops setzen wir hierbei insbesondere auf Befragungen und ein „Zwischen den Zeilen lesen“. Statt herkömmlicher schriftlicher Methoden werden zur Konkretisierung der Ideen und Lösungsvorschläge Techniken wie Sketching und Visualisierung verwendet. Dies soll die Aufmerksamkeit erhöhen sowie das Kurz- und Langzeitgedächtnis verbessern. Besonders wichtig hierbei ist die anschließende Kommunikation und Diskussion im Team. Die Teilnehmer unseres letzten Workshops stellten sich beispielweise der Herausforderung, das Kocherlebnis neu zu gestalten. Dabei wurden verschiedene Methoden, wie zum Beispiel Zeichnen, Interviewen und Brainstormen, eingesetzt.

Prototype

Schnelles Prototyping ermöglicht es schließlich, die konkretisierten Ideen und Konzepte greifbar zu machen und den Kunden frühzeitig in den Prozess miteinzubinden. Eine kontinuierliche Verbesserung wird somit sichergestellt. Dabei können alle Tools rund um UX Design zum Einsatz kommen. So entstehen testbare Versionen, die aus handgefertigten Papier- bis hin zu interaktiven High-Fidelity-Prototypen bestehen. Hierbei muss ein Scheitern erlaubt sein. Misserfolge im Prototyping sind wichtig, um unmittelbar aus negativen Impulsen lernen zu können und Lösungen schneller verbessern zu können.

Aus diesem iterativen Vorgehen entsteht eine Produktidee oder Dienstleistung, die ein vom Konsumenten zu Beginn unbewusstes Bedürfnis erfüllt. In praxisnahen Workshops ergeben sich somit die unterschiedlichsten Prototypen. Nur eines von vielen interessanten Lösungen hierbei war eine auf Papier gezeichnete App, die es ermöglicht, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, um die Reste aus dem Kühlschrank zusammen zu verwerten.

    

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben und auch Sie erleben wollen wie Design Thinking in der Praxis gelingt, besuchen Sie uns doch bei einem unserer Workshops! Der nächste findet bereits am 05. Dezember statt.

Anmelden können Sie sich über die Plattform MeetUp.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Workshops finden Sie unter dem Reiter „Institute“. Gerne können Sie auch direkt bei uns Informationen anfordern.